Neueröffnung eines Tegut-Ladens

Tegut kommt in die Mündener Altstadt...

Die Mündener Altstadt bekommt einen weiteren Lebensmittelmarkt. An der Burgstraße wird es ab November ein Tegut-Lädchen geben.

Hann. Münden – Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in der Altstadt in Hann. Münden. An der Burgstraße 32, in den Räumen eines früheren Sportartikelgeschäfts, wird voraussichtlich Anfang November ein kleiner Tegut-Markt, ein Tegut-Lädchen, öffnen. Zu dem Lebensmittelmarkt soll auch ein Café-Bereich gehören. 

Das Geschäft wird aber noch eine weitere Funktion haben. Betrieben wird es von der Stellenwert GmbH und soll Menschen mit Behinderungen Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten. Das Unternehmen bestehe seit 2011 und sei vorwiegend im Lebensmitteleinzelhandel mit inzwischen sieben Läden im Werra-Meißner-Kresi tätig. Stellenwert sei eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von „Aufwind Verein für seelische Gesundheit e.V.“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung aller am Projekt Beteiligten. Das Ziel sei die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Schwerbehinderung. Geplant seien Arbeitsstellen „im Umfang von etwa sieben Vollzeitstellen, davon etwa die Hälfte für Menschen mit Behinderung“, so Andrea Röth, Geschäftsführerin von Stellenwert und Vorstandsmitglied des Vereins Aufwind.

Die Zusammenarbeit mit Stellenwert gebe es für das Lädchen-Projekt schon seit Jahren, sagt Knut John, Projekt- und Bereichsleiter für die Lädchen bei Tegut.

Tobias Vogeley, Hann. Mündens Wirtschaftsförderer, hatte im Februar Kontakt mit Tegut aufgenommen. „Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass wir recht schnell einen Tegut-Markt als Nachfolger für den Sport-Treff gewinnen konnten“, so Vogeley. Es sei darum gegangen, die Nahversorgung in der Innenstadt zu verbessern und gleichzeitig einen zusätzlichen Frequenzbringer zu schaffen. Eine Tegut-Filiale in der Altstadt biete ein breites Sortiment an hochwertigen Lebensmitteln und sei leicht zu Fuß erreichbar. „Dies ist besonders wichtig für ältere Menschen und Personen ohne Auto, die ihre Einkäufe bequem und ohne lange Wege erledigen müssen“, so Vogeley.

„Mit diesem Projekt setzen wir nicht nur ein Zeichen für Inklusion und Teilhabe, sondern verbessern auch die Nahversorgung unserer Bürger erheblich. Besonders freut es mich, dass wir durch die Zusammenarbeit mit Aufwind zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und Menschen mit Behinderungen neue Perspektiven bieten können“, so Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg.

 

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Ausgabe HNA Mündener Allgemeine, 27.06.2024, Ekkehard Maass

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